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So können Telefonkosten gespart werden

Olympia SeniorenhandyEin Handy ist immer auch untrennbar mit Kosten verbunden. Vielen Senioren, die nur eine kleine Rente beziehen, stößt das häufig sauer auf. In der Tat kann es immer passieren, dass das Mobiltelefon zur Kostenfalle wird – etwa dann, wenn man dem Senioren nicht genau erklärt, für welche Nutzung welche Kosten entstehen. Es ist daher zwingend notwendig, dass Sie als Angehöriger darauf hinweisen, wann welche Kosten fällig werden. Doch nicht nur das, sondern auch weitere Tipps und Tricks helfen dabei, Kosten zu sparen.

Tipp #1: Wählen Sie einen passenden Vertrag

So können Telefonkosten gespart werdenSich im Dschungel der Handyverträge zurechtzufinden, erfordert oft Durchhaltevermögen. Selbst als technikaffiner Mensch hat man häufig Schwierigkeiten, ein gutes Angebot von einem schlechten zu unterscheiden. Wies soll das dann einem Senioren gelingen?

Wenn Sie einen Handyvertrag für ältere Menschen auswählen, müssen Sie im Vorfeld zwei Fragen beantworten:

  • Wofür wird das Seniorenhandy genutzt?
  • Wie häufig wird es dafür genutzt?
Kriterium Empfehlung
Anrufe In den meisten Fällen nutzen Senioren Ihr Handy, um damit zu telefonieren. Aus diesem Grund ist eine Telefonie-Flatrate in jedem Fall sinnvoll.
SMS Anders verhält es sich hingegen bei den SMS. Hier genügt es meist, wenn ein Festpreis (welcher nicht über 9 Cent pro SMS liegen sollte) gezahlt wird. Wenn der Nutzer später seine Leidenschaft für das SMS schreiben entdeckt, kann immer noch eine entsprechende Flatrate dazu gebucht werden.
Internet Beim Thema Internet gilt das gleiche wie bei den SMS. Verzichten Sie zunächst auf eine Flatrate. Abgesehen davon, dass viele Seniorenhandys eh nicht zum Surfen geeignet sind, kann auch immer noch das WLAN genutzt werden, wenn sich ältere Personen mit der Materie World Wide Web auseinandersetzen wollen. Dann ist es allerdings (aus Komfortgründen) aus besser, einen Laptop oder festen PC zum Surfen zu nutzen.

Tipp #2: Nutzen Sie die Alternative Prepaid

Wenn Sie feststellen, dass der Vertrag für das Seniorenhandy Geldverschwendung ist, sollten Sie sich nicht davor scheuen, diesen zu kündigen und stattdessen eine Prepaid-Karte zu besorgen. Auf diese kann anschließend ein Guthaben (zum Beispiel 20 Euro) aufgeladen werden, welches dann vom Nutzer Schritt für Schritt aufgebraucht wird. Auf diese Weise wird garantiert nur das Geld ausgegeben, was auch wirklich notwendig ist.

Eine Prepaid-Karte lohnt sich, wenn

  • der Senior nur sehr selten telefoniert oder SMS schreibt
  • der Senior das Handy nur hat, um erreicht zu werden

Tipp #3: Achten Sie auf versteckte Kostenfallen

Viele Senioren genießen es, in Ihrem Ruhestand oft in den Urlaub zu fahren. Das böse Erwachen kommt allerdings, wenn man sie nicht darauf hingewiesen hat, dass im Ausland oftmals höhere Telefonkosten entstehen. Damit die Erholung nach dem Urlaub möglichst lang anhält, sollten Sie Ihre Angehörigen daher immer über höhere Kosten im Ausland aufklären.

Tipp! Im europäischen Ausland kosten Telefonate mittlerweile 19 Cent pro Minute. Das ist zwar schon weniger als früher (vor der Anpassung gab es Preise bis zu 35 Cent pro Minute), aber immer noch teurer als im Inland.

Eine weitere klassische Kostenfalle sind Hotlines, für die häufig gesonderte Zahlmodalitäten gelten. Rentner, die an einer solchen Hotline Hilfe suchen, wissen häufig nicht, dass ihr Guthaben immer weiter sinkt, während sie in der Warteschleife darauf warten, mit jemandem verbunden zu werden.

Weitere Kostenfallen sind:

  • Gewinnspiele
  • Telefon-Votings

Tipp #4: Nutzen Sie Dienste wie Skype

Viele Senioren beklagen es, dass Sie den Kontakt zu Ihren Angehörigen verlieren, weil diese oft im ganzen Land verteilt leben. Was das mit dem Sparen von Telefonkosten zu tun hat? Ganz einfach: Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe und erklären Sie dem Senior einen Videotelefonie-Dienst, beispielsweise Skype.

Diese Dienste sind in der Regel kostenlos und bringen noch einen weiteren riesigen Vorteil mit sich: Man kann seinen Gesprächspartner sehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Senioren von dieser Technik überwältigt sind und sich ihr dementsprechend auf öffnen. Hinzukommt, dass Skype einfach zu bedienen ist und damit keine allzu große Hürde darstellen dürfte.

Tipp! Auch wenn Skype und Co. kostengünstig und gut sind, so ersetzen Sie dennoch kein Seniorenhandy, das beispielsweise über eine Notfall-Taste verfügt und auch helfen kann, einen orientierungslosen Rentner zu finden.

Wie Sie sehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Kosten beim Umgang mit dem Seniorenhandy zu verringern – man muss sie nur kennen und auch nutzen. Sie werden sehen, dass mit den Kosten auch der Argwohn der älteren Menschen dem Gerät gegenüber sinken wird.

Vor- und Nachteile der Tipps zum Sparen von Telefonkosten

  • es gibt viele günstige Verträge
  • und kostenlosen Apps als Alternative
  • im Ausland kann nicht immer gespart werden

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