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Seniorenhandy: Prepaid oder Vertrag?

Olympia SeniorenhandySie wollen, dass Ihr Angehöriger immer erreichbar ist und auch andere kontaktieren kann – beispielsweise wenn er sich in einer Notlage befindet? Dann ist ein Seniorenhandy die perfekte Wahl. Die altersgerechten Mobiltelefone haben alles, was Rentner zum Kommunizieren benötigen. Bevor das Handy genutzt werden kann, ist jedoch der Kauf einer SIM-Karte notwendig. Diese erhalten Sie entweder bei Abschluss eines Handyvertrags oder als Prepaid-Karte. Doch welche Variante ist besser für Senioren geeignet?

Prepaid – Volle Kostenkontrolle dank Guthaben

Seniorenhandy: Prepaid oder Vertrag?Zugegeben – in den Augen vieler wirken Prepaid-Karten mittlerweile ein bisschen eingestaubt oder sogar altmodisch. Das liegt vor allem daran, dass dank der Smartphones mittlerweile fast jeder einen Mobilfunk-Vertrag mit Internet-Flatrate besitzen. Da allerdings nicht jedes Seniorenhandy internetfähig ist, ist es auch kein Muss, dieses mit einem Vertrag auszustatten. Prepaid-Karten sind in vielen Fällen sogar die weitaus bessere Variante, beispielsweise wenn:

  • Das Handy vorrangig eingesetzt wird, damit der Senior erreicht werden kann
  • Der Senior nur sehr wenig telefoniert
  • Der Senior nicht im Internet surfen will
  • Prepaid-Karten müssen regelmäßig aufgeladen werden

Der wohl größte Vorteil einer Prepaid-Karte ist die gute Kostenkontrolle. Jede Karte ist mit einem Guthaben ausgestattet und kann bei Bedarf wieder neu aufgeladen werden. Ist die Karte leer – also: ist das Guthaben aufgebraucht – kann der Senior nicht mehr weiter telefonieren oder SMS verschicken. Auf diese Weise müssen Sie keine endlos langen und vor allen Dingen hohen Rechnungen am Ende des Monats befürchten.

Wichtig: Klären Sie den Rentner darüber auf, welche Funktionen des Handys Kosten verursachen.

Vertrag – mehr Möglichkeiten

Gleich vorweg: Kaum ein Handy-Vertrag kommt heutzutage noch ohne das Wort „Flatrate“ aus. Die Zeiten, in denen das Surfen, Telefonieren und SMS schreiben utopische Kosten verursacht haben, sind dementsprechend (Gott sei Dank) vorbei. Stattdessen buhlen Verträge mit festen Preisen um die Gunst der Nutzer und versuchen dabei, sich gegenseitig zu unterbieten. Diese Preisschlacht hat den angenehmen Nebeneffekt, dass Handyverträge mittlerweile für rund 10 Euro im Monat erhältlich sind. Häufig beinhalten diese Angebote sogar ein kleines Kontingent an mobilen Internetdaten, die es dem Senior erlauben, auch unterwegs mit dem Handy zu surfen.

Tipp! Wenn Sie sich für einen Vertrag für das Seniorenhandy Ihres Angehörigen interessieren, sollten Sie sich im Vorfeld immer fragen: Lohnt sich dieser? Auch wenn die Pakete mit Tiefstpreisen locken, sind diese immer noch häufig höher als die Kosten, die durch eine Prepaid-Karte entstehen. Die meisten Senioren haben ihr Handy nur für den Notfall. Lange Gespräche über das Mobiltelefon und ausgedehnte SMS-Korrespondenzen werden die absolute Ausnahme bilden. Wenn es um Kommunikation geht, setzen die meisten älteren Menschen noch immer auf das Festnetz-Telefon oder den persönlichen Kontakt.

Ein Vertrag für das Senioren-Handy lohnt sich meist nur, wenn

  • Der Senior sehr viel telefoniert
  • Der Senior im Internet surfen will
  • Der Senior das Handy insgesamt sehr aktiv nutzt und auch bereit für Neuheiten ist

Wichtig: Wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde, sollte dieser auch unbedingt genutzt werden. Erklären Sie Ihrem Angehörigen daher, dass er keine hohen Kosten befürchten muss, wenn er einmal etwas länger telefoniert oder im Internet surft.

Prepaid vs. Vertrag – Der direkte Vergleich

Prepaid

Vertrag

Kosten dank des Guthabens überschau- und kontrollierbar, Kostenfallen drohen in den seltensten Fällen dank des breiten Angebotes sind Verträge immer günstiger, trotzdem können auch zusätzliche Kosten entstehen
Nutzen Prepaid-Karten ermöglichen einen grundlegenden Gebrauch des Senioren-Handys. Das bedeutet, dass Telefonieren und SMS schreiben kein Problem sind. Handys, die mit einem entsprechenden Vertrag ausgestattet sind, können im vollen Umfang genutzt werden. Das bedeutet, dass auch die Nutzung des Internets im vollen Umfang möglich ist.
in der Praxis Die meisten Senioren nutzen ihr Handy nur im Notfall. Eine Prepaid-Karte ist dann vollkommen ausreichend. Ist der Senior nicht bereit, sein Handy auch aktiv zu nutzen, lohnt sich ein Vertrag in der Regel nicht. Auch eine Internet-Flatrate sollte immer gründlich überdacht werden.

Herkömmliche Seniorenhandys, die über alle grundlegenden Funktionen ausgestattet sind, erfordern keinen Mobilfunk-Vertrag. In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine Prepaid-Karte mit einem durchschnittlichen Guthaben von 20 Euro vollkommen ausreichend für die Senioren ist. Auch wenn die günstigen Kosten und die guten Konditionen von Verträgen sehr verlockend sind, zeigt sich im direkten Vergleich doch immer wieder, dass die Nutzung einer Prepaid-Karte noch günstiger ist. Hierbei ist auch erwähnenswert, dass das Surfen im Internet nur für einen geringen Teil der Senioren auch wirklich relevant ist. Erst wenn dieses Thema eine Rolle spielt, ist das Abschließen von einem Vertrag auch wirklich sinnvoll.

2 Kommentare und Erfahrungen

  1. Schäfer Christa am 17. November 2016

    Mein Mann hat ein Binatone Seniorenhandy ohne Vertrag mit Prepaidkarte. Hat bisher gut funktioniert. Jetzt erscheint auf dem Display plötzlich “eingeschränkter Service”. Bei Anrufsversuchen steht dort immer “Anruf fehlgeschlagen auf dem Display. Auf der Karte ist aber noch genug Guthaben vorhanden. Er telefoniert sehr wenig.

    Antworten
    • Seniorenhandy.com am 20. November 2016

      Hallo,

      das klingt in der Tat nach einem Problem mit der SIM-Karte.

      Ihr Team von Seniorenhandy.com

      Antworten

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