Bei Seniorenhandys zählt nicht nur die Performance

News vom 15.04.2012, um 16:48 Uhr

Bea-fon bringt neues Senioren-Handy auf den Markt
© Bea-fon, Amazon / Swissvoice

Viele Senioren sind immer mehr auf den Geschmack gekommen sich mit technischen Geräten zu beschäftigen, allerdings sind nicht immer alle dieser Geräte für ältere Menschen geeignet. Oft findet man zu filigrane Bauteil oder eine zu komplexe Bedienung vor, was den Senioren es leider nicht ermöglicht sich sofort mit den jeweiligen Modellen zurecht zu finden. Das gilt nicht nur für größere Geräte wie Computer oder Fernseher – Mobilfunkgeräte beinhalten ebenfalls einige Hindernisse, wenn sie nicht speziell für Senioren ausgelegt sind. Aus diesem Grund müssen die so genannten Seniorenhandys über ganz besondere Eigenschaften verfügen, damit sich auch als derartige Exemplare deklariert werden können. Denn nicht oft geschieht es, dass sich gewisse Handys als tauglich für Senioren schimpfen und man am Ende nicht einmal das Telefonieren leicht gemacht wird. Allerdings ist das Erkennen von Telefonnummern und Kurzmitteilungen auf dem Display eine sehr wichtige Eigenschaft und weiterhin eine grundlegende Voraussetzung für den Umgang mit einem solchen Gerät.

Mehr Komfort für Senioren

Daneben muss man ein solches Gerät natürlich auch einfach bedienen können, sodass sämtliche Eingabemöglichkeiten gut voneinander getrennt sein müssen. Ältere Menschen haben oft  motorische Einschränkungen, wodurch es für sie nicht immer ganz einfach ist die kleinen Tasten präzise drücken zu können.

Werden die einzelnen Knöpfe jedoch gut getrennt voneinander angeordnet und werden sie dabei noch ein wenig größer gebaut als es bei üblichen Handys der Fall ist, können auch Senioren mit dieser Art von Geräten gut kommunizieren. Eine Notfalltaste ist in jedem Fall ratsam, um bei eventuell auftretenden Situationen schnell die richtige Hilfe kontaktieren zu können. Weitere Schnellruftasten können vor allem für jeden Nutzer sinnvoll sein, die sich nicht mehr die Mühe machen können, um den Überblick über ein großes Adressbuch halten zu können.

Hat man jedoch drei oder fünf Buttons, die man mit einer Direktwahl versieht, kann man im Handumdrehen die wichtigsten Kontakte anrufen.

Tipp! Und damit man diese Nummern nicht vergessen kann, ist es sehr praktisch, wenn das Seniorenhandy eine Vorrichtung auf der Rückseite besitzt, auf der man die Nummer schriftlich fest halten kann.

Vor- und Nachteile von Seniorenhandys

  • leicht erreichbare Tasten
  • übersichtliches Display
  • einfache Menüführung
  • einige Geräte sind nicht webfähig
Funktion Hinweise zum Kauf/ der Verwendung
Notfallknopf
  • beim Drücken wird automatisch ein Notfalldienst oder die Nummer von Angehörigen angerufen
  • einige Geräte versenden auch SMS
  • der Notfallknopf sollte leicht erreichbar sein, aber nicht automatisch ausgelöst werden
GPS Sender
  •  GPS-Sender sendet den gegenwärtigen Standort
  • im Notfall können Notdienste so erfahren, wo sich jemand befindet
Sturzerkennung
  • das Handy misst kontinuierlich Bewegungen, Erschütterungen usw.
  • im Ernstfall erkennt die automatische Sturzerkennung, ob etwas passiert ist und
  • sendet eine Nachricht an einen Notdienst